EINHEIT IN DER JUGEND

Wir, Jugendliche, wurden gebeten einen kleinen Artikel über die Einheit in der Jugend zu schreiben. Liebe Geschwister, das Erste, dass wir sagen wollen, ist: Gelobt sei der Herr! Wir danken Ihm für Sein Werk in unserer Mitte. Vor kurzer Zeit gab der Herr uns einen Gedanken aus der Apostelgeschichte 17:26. Dort steht, dass wir von Gott bestimmte Zeiten und bestimmte Grenzen verordnet bekommen haben, um zu leben. Das bedeutet so viel wie: Gott hat sich vor Beginn der Zeit unser aller Leben angesehen. Er sah welche Gaben wir haben, welche Stärken als auch Schwächen wir haben und hat es abgewogen, wo und wann wir am besten geboren werden sollten. Gott überlegte sich nicht nur, wer unsere Eltern sein sollen, sondern auch in welcher Kirche wir sein sollen, welche Menschen am besten neben uns passen, um so gemeinsam den lokalen Leib Christi zu formen. Wenn jetzt noch die einzelnen Glieder des Leibs ihr Leben in Heiligkeit mit Gott leben, dann läuft das Werk des Herrn, so wie Er es sich dachte.
Wir dürfen gerade diese Gnade in unserer Mitte genießen und wie zu Beginn erwähnt, die Ehre ist des Herrn. Niemand von uns ist perfekt, noch haben wir nicht alle dieselbe Gesinnung und Überzeugungen, so wie es uns Paulus in 1Kor.1:10 schreibt. Trotzdem wirkt der Herr in unserer Mitte mit Ausgießungen Seines Heiligen Geistes. Die Jugendlichen treffen sich vor dem Gottesdienst zum ernsten Gebet. Wir tragen einander die Lasten und suchen den Herrn. So etwas würde ich in Zeiten wie unseren als göttliche Gnade bezeichnen.
Die vielen Möglichkeiten, miteinander zu dienen, fördern die Einheit unter uns. Als Beispiel könnte man hier die Straßenevangelisationen erwähnen. Wir gehen gemeinsam auf die Straße, um das Evangelium weiterzugeben. Weitere Beispiele wären: Vorbereitungen, die in der Küche getroffen werden müssen, und im Anschluss, Saal und Küche wieder sauber gemacht werden müssen. Auch dabei dient man in Freundschaft nebeneinander.
Aber nicht nur durch das Dienen entsteht eine enge Freundschaft. Mit Gottes Hilfe fanden auch heuer unsere Jüngerschaftsgruppen statt. Dabei waren sowohl Pastoren als auch Propheten in unserer Mitte oder auch nur Jugendliche mit den Leitern. Während dieser Treffen konnte man sich austauschen und füreinander wurde gebetet. Wandertage, Dienste in anderen Gemeinden oder Gemeinschaften in der Kirche, all diese Möglichkeiten miteinander zu sein, förderte die Einheit. Wenn man mich über die heurige Tabara fragt, würde ich behaupten, dass es ein Riesensprung nach vorne war.
Mir ist bewusst, dass es noch Luft nach oben gibt. Wie bereits erwähnt, wir sind noch nicht alle derselben Meinung in allen Glaubensaspekten. Trotzdem durch das geistige Werk Gottes unter uns und die Sozialisierungen, welche untertags stattfanden, hat der Herr das Jugendwerk ein großes Stück in die richtige Richtung gehen lassen. Es gibt Verheißungen von Gott, dass Er wirken möchte, und was wir heute sehen, ist ein heiliges Feuer, welches Er startete und immer mehr mitgerissen wurden. Wir sind froh, Teil des Leibs dieser Gemeinde zu sein, Teil der Jugend Elim sein zu können, und dass wir miteinander gegen das gleiche Ziel laufen, manchmal leichter, manchmal schwerer.
Durch diese paar Worte wollen wir nicht rühmen, sondern Gott wirklich danken. Jedoch ist es uns bewusst, dass, was Er in unserer Mitte startete, heute leider nicht mehr alltäglich ist. Wir hoffen, dass, so wie der Apostel Paulus in Römer 11:14 schreibt, wir zu einer Eifersucht reizen können und auch andere Gemeinden den Herrn mit ernstem Gebet und Fasten suchen, um auch vor dieser bösen Weltzeit errettet zu werden. Möge der gute Hirte uns allen helfen.
Philip Kutrowatz

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